Kommentar der Woche [6]

 

Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag

durch all die dunklen Küchen, und wo grau ein Werkshof lag,

beginnt plötzlich die Sonne unsre arme Welt zu kosen,

und jeder hört uns singen: Brot und Rosen! Brot und Rosen

 

Wenn wir zusammen gehen, kämpfen wir auch für den Mann,

weil unbemuttert kein Mensch auf die Erde kommen kann.

Und wenn ein Leben mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch,

wollen wir mehr: gebt uns das Brot, doch gebt die Rosen auch.

 

Wenn wir zusammen gehen, gehen unsre Toten mit.

Ihr unerhörter Schrei nach Brot schreit auch durch unser Lied.

Sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst, erschöpft nie Ruh.

Drum kämpfen wir ums Brot und wollen die Rosen dazu.

 

Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns ein bessrer Tag.

Die Frauen, die sich wehren, wehren aller Menschen Plag.

Zu Ende sei: daß kleine Leute schuften für die Großen.

Her mit dem ganzen Leben: Brot und Rosen! Brot und Rosen!

 

 Aus: Brot und Rosen. Geschichte und Perspektive der demokratischen Frauenbewegung,

Hrg. Florence Hervé, Verlag Marxisrische Blätter 1979

 

Unser Glückwunsch

Kommentar der Woche [5]

 

US-Außenminister Pompeo hat recht, wenn er sagt: "Das ist eine menschengemachte Katastrophe". Würden die USA nicht seit 20 Jahren daran arbeiten, Venezuela zu destabilisieren, wäre die wirtschaftliche Lage Venezuelas heute nicht so, wie sie jetzt ist. Die Erdöleinnahmen nutzte die Regierung massiv für Investitionen in Gesundheit und Bildung. Für breite Kreise der Bevölkerung hatte sich die Situation in den Jahren nach der chavistischen Revolution deutlich verbessert. Wirksamer zur Überwindung der katastrophalen Versorgungsengpässe wäre daher die Aufhebung der US-Sanktionen. Sie übersteigen in ihrem wirtschaftlichen Schaden um ein Vielfaches den Wert einer US-Hilfslieferung an der Grenze. Aber den USA geht es nicht um Demokratie und Beseitigung von Menschenleid. Es soll ein "regime change" durchgeführt werden - ohne Rücksicht auf Verluste.

  Leserbrief in RN 23.02.19, Dave Varghese

Kommentar der Woche [4]

 

Spendenaufruf

 

Unsere Genossinnen und Genossen in Venezuela brauchen auch unsere materielle Solidarität. Nach dem Aufruf des Parteivorstands sind bis zum 5. Februar 2019 bereits 3 500 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen. Protestiert gegen den Putschversuch! Spendet für unsere Schwesterpartei PCV auf das Konto                  des DKP-Parteivorstands:

 

BIC: GENODEM1GLS

IBAN: DE63 4306 0967 4002 4875 01

Verwendungszweck: Venezuela

aus uz 15. 02. 2019

 Kommentar der Woche [3]

 

Fridays for Future - Schwänzen gegen den Klimawandel

 

… Grundsätzlich kann das Klima nicht durch einzelne Regulierungen geschützt werden. Ich denke, irgendwann kommt die Zeit, wo man Verbindlichkeiten und auch Verbote schaffen muss. Und der Zeitpunkt ist unserer Meinung nach schon erreicht. Es gibt viele wissenschaftliche Studien, zum Beispiel vom IPCC oder dem Fraunhofer-Institut, die sagen, jetzt ist der Zeitpunkt, wo man ganz klar Grenzen setzen muss. Denn die langfristigen Folgen des Klimawandels werden heute nicht einbezogen. Würden sie beachtet werden, dann könnte man von einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Politik sprechen. Es müssen internationale Klimaallianzen gebildet werden, wo man sich ambitioniert mit dem Klimawandel auseinandersetzt und nicht scheinheilig rumgeredet wird. Es muss richtig viel Geld reingepumpt werden. Dazu gehört auch Umverteilung, um das Geld für den Ausbau des Nahverkehrs oder für die Energiewende zu nützen.

 

Jan Küter-Luks, Schüler, im uz-Interview, 01.02.2019

Kommentar der Woche [2]

 

Realistischer „Tatort“ trifft beschwingten Neujahrsempfang

 

Der Oberbürgermeister ist entsetzt und kann es nicht für sich behalten – „das lässt sich nach der Folge von Sonntag nur als fortwährendes Mobbing gegenüber einer Stadt, einer Region sowie den dort lebenden Menschen bezeichnen“ und „ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn Sie den Dortmund-Tatort einstellen und Kommissar Faber und sein Team in den vorzeitigen Ruhestand schicken würden“, schreibt der Boss der Stadt an den zuständigen Mann im WDR. Dagegen ist die beschwingte Stimmung bei seinem Neujahrsempfang im Konzerthaus etwas ganz anderes - der OB ist wie immer sein bester PR-Mann und breitet seine Klischees über die Dortmunder Realität genüsslich aus.

 

Die Demonstration gegen Obdach- und Wohnungslosigkeit vor der Tür gehört nicht zu seiner Realität. Es ist gerade ein paar Tage her, da wurden die Hilfskräfte des städtischen Ordnungsdienstes ermächtigt, mit polizeilichen Schlagstöcken erst zu üben und sie dann auch zu benutzen – der OB fand das gut. Er ist auch Gast bei den inzwischen regelmäßigen Razzien in der Nordstadt, inmitten hunderter Einsatzkräfte, an der Seite des Polizeipräsidenten. Auch solche angstmachende Realität blendet er weg. Der Chef des Unternehmens hält alle Widersprüche aus - nicht zuletzt auch die seiner konturlosen großen Koalition im Verwaltungsvorstand und ‚da unten‘ im Rat der Stadt.

Wolfgang Richter 23.01.2019

Kommentar der Woche [1]

 

„Der äußere wie der innere Militarismus ist ein Werkzeug in den Händen der herrschenden Klassen für die Interessen der herrschenden Klassen. Er ist die festeste Schutzwehr und das wirksamste Unterdrückungs- und Ausbeutungs-instrument der herrschenden Klassen. Er gibt diesen die Möglichkeit, auch gegen den Willen der großen Mehrheit des Volkes wenigstens für eine geraume Zeit ihre Herrschaft aufrechtzuerhalten, und ist ein Hindernis der friedlich-organischen Entwicklung der Gesellschaft. Er ist eine immer unerträglichere wirtschaftliche, politische und moralische Last für die Masse des Volkes und eine Gefährdung des Völkerfriedens. Wenn er auch zur Ausbildung einer terroristischen Autokratie neigt, so ist er an sich nicht Selbstzweck, sondern nur die Schutz-und-Trutz-Erscheinungsform aller ausbeutenden und unterdrückenden Mächte, die Reaktion und der Kapitalismus in Waffen. Er birgt in sich selbst zahlreiche Widersprüche. Seine Interessen und Bedürfnisse stehen vielfach im Gegensatz zu den unmittel-baren Profitinteressen des Kapitalismus, dem er doch in letzter Linie zu dienen bestimmt ist. Wichtige Entwicklungstendenzen des Kapitalismus selbst wirken zur Untergrabung seiner Voraussetzungen. Dieser dialektische Zersetzungsprozess geht neben dem allgemeinen dialektischen Zersetzungsprozess des Kapitalismus einher, und der allgemeine Kampf gegen den Kapitalismus und gegen alle Reaktion trifft auch den Militarismus mit. Dennoch ist bei seiner besonderen Gefährlichkeit eine spezialisierte und besonders energische Bekämpfung eine Lebensnotwendigkeit für das Proletariat.“

                             Karl Liebknecht 1910, nach Dietmar Dath in uz am 11. 01. 2019

 

 

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