Willkommen auf der Internetseite der DKP Dortmund
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Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

 

 

Dieser Gedenkstein wurde dankenswerter Weise vor 5 Jahren auf Initiative unseres Bezirksbürgermeisters Friedrich Fuß errichtet. Solche Stätten der Mahnung und des Gedenkens helfen uns, das Erinnern am Leben zu halten, das so bitter nötig ist, damit nie wieder geschehen kann, was mit dem Pogrom des 9. November 1938 seinen furchtbaren Verlauf genommen hat. Denn der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

 

Wie fruchtbar der Schoß nach wie vor ist, dies kommt in dem Maße zum Vorschein, in dem der Kapitalismus hierzulande seine Spur der sozialen Verwüstung zieht. Gerade hier in Dortmund müssen wir seit Jahren erleben, dass das verbrecherische Auftreten der Neonazis immer dreister wird. Die neuesten Provokationen von Mitgliedern der “Partei Die Rechte” bezeugen dies auf erschreckende Weise. So am vergangenen Sonntag in Dostfeld. Als dort am Ort der von den Nazis einst zerstörten Synagoge der Reichspogromnacht gedacht wurde - an der Gedenkstunde in Dorstfeld war übrigens auch die jüdische Gemeinde maßgeblich beteiligt - stürmten die Faschisten mit der Reichskriegsflagge und dem Ruf "Nie wieder Israel" auf die Kundgebungsteilnehmer zu. Die Polizei drängte die Faschisten dann zurück. Und vor wenigen Tagen nun der Antrag des faschistischen Ratsmitgiedes Giemsch an die Stadtverwaltung, dass die Juden in Dortmund gezählt werden sollen.

 

Mit diesem ungeheuerlichen Antrag wie auch mit der Parole "Nie wieder Israel" signalisieren die Neonazis nicht nur ihre Bejahung des Völkermordes an den Juden durch den Hitlerfaschismus. Damit zeigen sie auch - und genau das ist ihr barbarisches Programm – wenn sie könnten, wenn sie die Macht dazu hätten, würden sie den Vernichtungseldzug des deutschen Faschismus gegen die Menschen jüdischen Glaubens bzw. jüdischer Abstammung wieder aufnehmen. Sie gieren danach, die so genannte “Endlösung der Judenfrage” zum massenmörderischen Abschluss zu bringen.

 

Um den Antisemitismus anzuheizen, versuchen sie den berechtigten Zorn vieler Menschen über die unmenschliche Politik des Staates Israel gegenüber den Palästinensern auszunutzen und zu instrumentalisieren. Dabei bedienen sie sich auch eines angeblichen “Antiimperialismus” und “Antikapitalismus”, der sich jedoch in der politischen Realität stets als grobe Fälschung, als Betrug und Demadogie erweist. Begünstigt wird diese Demagogie noch dadurch, daß bestimmte Akteure auf der politischen Bühne in verantwortungsloser Weise Verwirrung stiften, indem sie wirklichen Antisemitismus einerseits und Kritik an der Politik Israels andererseits, tendenziell gleichsetzen.

 

Demgegenüber bleiben wir Kommunistinnen und Kommunisten dabei: der wirkliche Kampf gegen Imperialismus und Kapitalismus ist mit einer konsequenten und radikalen Kritik an jeglichem Rassismus und Antisemitismus untrennbar verbunden. Sind Faschismus und Antisemitismus doch selbst nichts anderes als Ausgeburten des Kapitalismus. Und genau aus diesem Grund gibt es für uns bei der Verurteilung des Antisemitismus und im Kampf gegen ihn null Kompromisse. Und deshalb sagen wir auch, mit Faschisten kann man nicht diskutieren, man kann sie nur kompromisslos bekämpfen. Wir unterstützen nach Kräften die Forderung nach dem Verbot der “Partei die Rechte” und wir kämpfen darüber hinaus für das Verbot aller faschistischen Organisationen einschließlich der NPD. Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen! Nie wieder Faschismus! Nein zum Krieg!

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