Willkommen auf der Internetseite der DKP Dortmund
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EMPÖRT EUCH!

 

Die Belegschaften aller Krankenhäuser Deutschlands stehen unter großem Druck: Die Arbeitsbelastung ist extrem angestiegen. In einigen Bereichen ist sie inzwischen unerträglich  geworden.

 

Privat für Ausgleich sorgen". Das empfiehlt die Pflegedirektorin des Dortmunder Klini-kums Sabine Zettel in einem Interview in den Ruhrnachrichten den überarbeiteten und ausgebrannten Beschäftigten in der Pflege. Man müsse im Team über Konflikte sprechen; soll versuchen, sich emotional zu lösen ...; mit den Führungskräften Probleme besprechen; Ausgleich schaffen durch Sport; Spannungen entzerren; Gespräche mit Profis führen und so weiter.

 

Wo jeder Arbeitgeber seiner Fürsorgepflicht entsprechend unverzüglich mehr Stellen schaffen müsste, gibt's am Klininikum "guteRatschläge", die nichts kosten. Ein Hohn für die Beschäftigten!  Wie überall wird auch im Dortmunder Klinikum im Namen der Wettbewerbsfähigkeit Personal abgebaut, wer-den die Arbeitsbedingungen weiter verschlechtert. Zur "Sanierung" der Finanzen durch die Unternehmensberatung Roland Berger wurden 223 Stellen bereits 2009 gestrichen und von Juli  2009  bis Juni 2010 noch einmal 60 Stellen. Und das insbesondere im Pflegedienst.

 

Katastrophale Zustände im Pflegebereich

 

Die Zustände im Pflegebereich der deutschen Kliniken sind katastrophal: In der Sendung "Tatort Krankenhaus - Wie Sparen Patientenleben gefährdet" des ARD-Polit-magazins Kontraste am 11.  08. 2011 wur-den die Gefahren für die Patienten durch Pflege- und Versorgungsmängel in den deutschen Krankenhäusern dargestellt. Dort kam der Pflege-Experte Prof. Michael Isforth zu folgendem Schluss: "Man hat zu lange die Pflege nur als Kostenfaktor ange-sehen und nicht als ganz zentralen Versor-gungsbereich im Krankenhaus. Die Pflege ist schlichtweg aus dem Blickfeld gerückt. Und jetzt merkt  man,  dass das sich rächt".

Die Ergebnisse der Studie "Pflegethermometer 2009" des Instituts für angewandte

Pflegewissenschaft weisen auf eine steigende Belastung der Beschäftigten und demzufolge auf zunehmende Mängel in der Patientenversorgung hin. Hintergrund ist, dass in den vergangenen Jahren etwa 50.000 Stellen in der Krankenhauspflege bei steigenden Patientenzahlen abgebaut worden sind. Die Studie kann kostenlos unter www.dip.de heruntergeladen werden.

 

 

Der Druck muss raus!

 

Die Gewerkschaft ver.di will mit ihrer Kampagne "Der Druck muss raus" den Abschluss eines trägerübergreifenden Tarifvertrags zum Arbeits- und Gesundheitsschutz erreichen. In ihm sollen u. a. folgende Fragen geregelt werden: 
       > Mindestbesetzung mit qualifiziertem Personal;
       > Begrenzung von Überstunden und Mehrarbeit;
       > Keine Nacht- und Wochenenddienste vor und nach dem Urlaub;
       > Freizeitausgleich für das Holen aus dem Frei.

      

Wir begrüßen und unterstützen die Forderungen der Gewerkschaft ver.di und fordern alle  Beschäftigten  im  Klinikum  auf,  die Kampagne  für  den "Tarifvertrag Entlastung" zu  unterstützen.

 

Das  Linke Bündnis Dortmund - Parteilose Linke, DKP und  SDAJ  fordert  weiterhin:

 

      > Stopp dem Stellenabbau!
      > Nein zur Privatisierung!
      > Keine Gehaltskürzungen!
      > Aufstockung des Eigenkapitals des Klinikums DO in ausreichender Höhe!    

      > Ein bedarfsgerechtes Gesundheitswesen mit freiem Zugang für alle!

 

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Auflistung von aktuellen Terminen (Veranstaltungen, Demos, Kund-gebungen u.a.)  in  Dortmund und

in der Region unter: 

>Aktuelle Termine <

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Lehrstück über kapitalistische Wohnungspolitik

15.12.2017

 

Das LLL-Wochenende 2018

11.12.2017

 

Zum Abbruch der Sondierungsgespräche am Uni-klinikum Düsseldorf

11.12.2017

 

Hausdurchsuchungen bei SprecherInnen des Bündnis „Grundrechte vereidigen!“

06.12.2017

 

DKP: Schluss mit der Kriminalisierungswut!

06.12.2017 

 

15 Euro sind genug !

03.12.2017 

 

An die Mitglieder der DKP

29.11.2017 

 

Solidarität mit der Kommunistischen Partei Polens

28.11.2017  

 

Abrüsten statt Aufrüsten – Entspannungspolitik jetzt 

27.11.2017  

 

 

 

 

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