Willkommen auf der Internetseite der DKP Dortmund
Willkommen auf der Internetseite der DKP Dortmund

>> Kontakt <<

 

Die Stadtteilgruppe Ost  trifft sich an jedem 4. Dienstag des Monats um 19h im Haus Gobbrecht.

 

Zu den Seiten der Stadtteilgruppen Nord, Süd  und West:

> Stadtteilgruppe Nord <

> Stadtteilgruppe Süd <

> Stadtteilgruppe West <

Zum Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz:

Kundgebung am Gedenkstein

für die ermordeten Sinti 

Im Gedenken an die Opfer des Faschismus und als Zeichen der "Solidarität mit den Lebenden" legten am 27. Januar Antifaschisten ein Gebinde aus roten Rosen am Gedenkstein für die mehr als 150 Sinti und Roma nieder, die von Dortmund aus nach Auschwitz deportiert worden sind. Aufgerufen zu der Gedenkstunde hatten das Bündnis Dortmund gegen Rechts und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA).

 

Stefan Noelleke, Aktivist des Bündnisses Dortmund gegen Rechts hielt eine Ansprache. Der Schauspieler und Sänger Peter Sturm sorgte mit antifaschistischen Liedern für die musikalische Untermalung des Gedenkens.

 

Nur noch schwer zu lesen ist die Inschrift auf dem Gedenkstein: „Vom ehemaligen Ostbahnhof aus, dessen Gelände sich früher in unmittelbarer Nähe befand, wurden am 9. März 1943 Sinti und Roma aus Dortmund und Umgebung in das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Zum ehrenden Gedenken an die Ermordeten und den Lebenden zur Mahnung, stets rechtzeitig der Unmenschlichkeit entgegenzutreten.“

 

Der Gedenkstein steht an der Ecke Weißenburger/Oesterholzstraße. Er wurde 1998 vom Landesverband NRW des Verbandes Deutscher Sinti und Roma errichtet.   

Notizen von Wolfgang Richter für eine Podiumsdikussion


Schattenseiten einer Stadtteilaufwertung –

Gentrifizierung am PHOENIX See?

 

> zum Artikel <

Phoenixsee - soziale Spaltung

 

Von Wolfgang Richter

 

> zum Artikel <

Phoenix ist versunken

Von Wolfgang Richter

 

Dieser Aufsatz zum Phönix-See in Dortmund Hörde wurde veröffentlicht in der Zeitschrift „Amos“ Nr. 1/2011. Wir drucken den Text ab mit freundlicher Genehmigung des Autors.

 

> zum Artikel <

Hörde hat einen See

 

Schon die Nazis wussten um die Schönheit künstlicher Seen – ihr größtes Stück lieferten sie 1934-36 in Hannover ab. Die Arbeitslosigkeit in der Stadt betrug 30% und das Gesetz "zur Verminderung der Arbeitslosigkeit" ermöglichte es, zeitweilig mehr als 1.500 Erwerbslose mit Hacke und Schaufel in das Gelände für den Maschsee zu stecken – ein öffentlicher Beschäftigungssektor der groben Art. Das überzeugte die Bürger der Stadt für die Sozialpolitik Hitlers.

 

Technisch und ökonomisch war der See in Hörde ungleich schwieriger zu machen, galt es hier doch, aus einem vergifteten Industriegelände eine perfekte Abbildung von Natur zu zaubern. Das war mit Hacke und Schaufel nicht zu machen - Erwerbslose konnten hier nicht eingesetzt werden. Zeitweilig modellierten ein halbes Hundert Bagger die Brache und Hunderte Lastwagen zermürbten den Stadtteil. Anwohner zogen weg, Geschäftsleute gaben auf - andere witterten große Geschäfte und kauften sich ein.

 

Das Paradies wurde nicht für den "Sozialraum Hörde" und die hier lebenden und häufig kaum existenzsichernd arbeitenden oder erwerbslosen Menschen geplant. Ihre Namen werden sich nicht an den Türklingeln der Villen am Sonnenhang, für die der See geschaffen wurde, wiederfinden. Auch nicht die Namen der Bagger- und Lastwagenfahrer oder die der Maurer und Zimmerleute, die nun die Villen bauen werden.  

 

Die Grundstücke am Sonnenhang sind anders verkauft worden. Trotzdem kann sich Hörde glücklich schätzen: In den gutsituierten Haushalten wird es Minijobs geben und das Pflegen des Seeufers wird einen öffentlichen Beschäftigungsraum für Erwerbslose ergeben. Nicht umsonst hat Hörde einen Platz im "Aktionsplan Soziale Stadt". Die 200 Millionen Euro für den See hätten sozialer angelegt werden können – aber schöner nicht.

 

Und Hörde hat einen See!

 

 

 

 

 



Auflistung von aktuellen Terminen (Veranstaltungen, Demos, Kund-gebungen u.a.)  in  Dortmund und

in der Region unter: 

>Aktuelle Termine <

----------------------------------

 

Lehrstück über kapitalistische Wohnungspolitik

15.12.2017

 

Das LLL-Wochenende 2018

11.12.2017

 

Zum Abbruch der Sondierungsgespräche am Uni-klinikum Düsseldorf

11.12.2017

 

Hausdurchsuchungen bei SprecherInnen des Bündnis „Grundrechte vereidigen!“

06.12.2017

 

DKP: Schluss mit der Kriminalisierungswut!

06.12.2017 

 

15 Euro sind genug !

03.12.2017 

 

An die Mitglieder der DKP

29.11.2017 

 

Solidarität mit der Kommunistischen Partei Polens

28.11.2017  

 

Abrüsten statt Aufrüsten – Entspannungspolitik jetzt 

27.11.2017  

 

 

 

 

Die Wochenzeitung uz - unsere zeit - ist unverzichtbar, denn sie schreibt dort weiter, wo andere Medien längst schweigen.

Sie ist die Kommunistische unter den Linken, wird durch die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) bereits im 43. Jahrgang herausgegeben.

> Die uz testen

oder abonnieren <

Die Position ist das Magazin der SDAJ (Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend). 

> Probeabo bestellen oder  gleich abonnieren <

Druckversion Druckversion | Sitemap
© DKP Dortmund