Veranstaltung

Die Befreiung der Tiere – ein Thema für marxistische Linke!?

Donnerstag, 19. April 2018 - 19.00 Uhr

Z - Zentrum für Kultur und Politik

 

Zwischen marxistischen bzw. sozialistischen Linken und der Tierbefreiungsbewegung gibt es in der Regel kaum Berührungspunkte. Die meisten Aktiven der Tierbefreiungsbewegung können mit dem historischen Materialismus von Marx und Engels, dem Klassenkampf oder dem Ziel der Vergesellschaftung der Produktionsmittel wenig anfangen – und bei Marxisten sind Tierfreunde nicht selten als bürgerliche Moralisten verschrien, die sich bloß mit Nebensächlichkeiten befassen.

 

Das Bündnis Marxismus und Tierbefreiung hingegen meint: Marxistische Gesellschaftsanalyse und die Forderung nach einem radikalen Wandel im Verhältnis von Mensch und Tier gehören untrennbar zusammen! Tierbefreier brauchen das Rüstzeug des Marxismus, um die Geschichte des Mensch-Tier-Verhältnisses und die Ausbeutung der Tiere in der kapitalistischen Gesellschaft verstehen zu können. Und Marxisten wiederum müssen zur Kenntnis nehmen, dass die großindustrielle und oligopolistisch organisierte »Herstellung« von Tierprodukten heute objektiv irrational und ein Hemmnis für die Weiterentwicklung der menschlichen Gattung ist. Als historische Materialisten müssen sie zudem einsehen, dass die Tiere notwendig in den Kreis derer gehören, die vom Elend der kapitalistischen Ausbeutung befreit werden müssen.

 

Warum das so ist und sich Tierbefreier und Marxisten daher zu einem gemeinsamen sozialistischen Projekt gegen die Ausbeutung von Arbeitern und Tieren sowie gegen die Zerstörung der Natur durch die Bourgeoisie zusammentun sollten – darüber werden Mitglieder des Bündnisses Marxismus und Tierbefreiung referieren.

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Nazidemo in Dortmund

14. April (Samstag). Neonazis wollen an diesem Datum Dortmund als Schauplatz ihrer Provokationen nutzen. Die DKP Dortmund ruft zu den Gegenaktivitäten auf.

Aktuelles zum Stand der Proteste gibt es bei BlockaDO.

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